Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. (AgPU)Die bereits seit den 70er Jahren diskutierte Problematik der Produkte und ihrer Herstellung aus Polyvinylchlorid (PVC) veranlasste die AgPU, ein Interessenverband der Kunststoffindustrie, in ein ungewöhnliches Dialogprojekt einzutreten: In einer von uns entwickelten Dialog-Strategie mit - unter anderem - einer mehrteiligen Klausurenreihe, in der wir die "Zusammenstellung" der Diskussionsrunde, die Organisation und Moderation bzw. die Mediation übernahmen, diskutierten rund 30 Wissenschaftler, Journalisten, Industriemanager sowie Vertreter von Umweltverbänden und -behörden die seit langem kontrovers ausgetragene PVC-Problematik. In einem zweiten Schritt wurde die Schweizer Prognos AG - unter Begleitung einer autarken, sogenannten Steuerungsgruppe - beauftragt, eine detaillierte Studie zum Thema "PVC und Nachhaltigkeit" durchzuführen. Sie machte in Fachkreisen Furore. Im Rahmen einer Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Industrie zu einem ressourcenschonenden Umgang und effizienten Recycling von PVC werden seit 2001 Klausurtagungen mit Besichtigungen von Recycling-Anlagen für wichtige Meinungs-Multiplikatoren aus unterschiedlichen Bereichen durchgeführt. Journalisten werden nicht als Berichterstatter, sondern als Dialogpartner eingeladen. Dadurch wird u.a. das Ziel, Verständnis bei den Medien für die sehr diffizilen Zusammenhänge zu fördern und dadurch mittel- und langfristig zu einer seriösen, sachlichen, umfassenden und verständlichen Berichterstattung zu kommen, erreicht. Ein weiterer Projekt-Schwerpunkt: sieben Round-Table-Diskussionen in Berlin, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Bonn, München und Dessau zum Thema "Nachhaltiges Bauen". Der 2001/02 stattfindende internationale Wettbewerb "Individualität und Serie, Baukultur und Kunststoffe" fand bei den beteiligten Technischen Hochschulen, ihren jungen Architekturstudierenden, den international renommierten Architekten und der Fachpresse großen Anklang. Die prämierten Arbeiten wurden von Mai bis Juni 2002 im Deutschen Architektur Museum Frankfurt mit einer Vernissage eröffnet und ausgestellt. Weitere Ausstellungen sollen folgen. Deutsche Gesellschaft für Kunststoff-Recycling mbH (DKR)Die DKR in Köln-Porz wurde 1993 gegründet und ist die alleinige Garantiegeberin des Dualen Systems für die ordnungsgemäße Verwertung von gebrauchten Verkaufsverpackungen aus Kunststoff. Im Rahmen von bislang 5 ungewöhnlichen Dialog-Klausuren wurden u.a. folgende zentrale Themen behandelt:- Aktueller Stand des Kunststoffrecyclings - Gesellschaftspolitische Dimension - Vermeidung und Recycling - Produkte und Produktqualität - Lokales und globales Kunststoffrecycling Zentrale Ziele der Dialog-Strategie: - Erhöhung des Bekanntheitsgrades der DKR als Kunststoffrecycling-Garant bei kritischen Meinungs-Multiplikatoren - Positive Positionierung der DKR bei diesen durch konstruktiv-kritische Dialoge und mehr Transparenz von der Seite der DKR - Image-Profilierung der DKR als Steuerungsorganisation für die Kunststoffverwertung Hapag-LloydIn einer Workshop-Serie (seit 1999) für Führungskräfte (Bereich Travel-Center Geschäftsreisen) wurden u.a. folgende Themen bearbeitet:- Sensibilisierung/Optimierung der Selbstwahrnehmung - Motivation - Kommunikation im Team - Feedback - Teamwork Deutsches Seminar für Fremdenverkehr und Touristik (DSFT)Das Deutsche Seminar für Fremdenverkehr (Berlin) ist eine bundesweite, zentrale Weiterbildungseinrichtung der deutschen Tourismuswirtschaft. Die Zielgruppen der von uns durchgeführten Seminare, die fortlaufend zwischen 1995 und 2000 stattfanden, waren Führungskräfte aus dem Tourismusmanagement.Folgende Themen wurden unter anderem behandelt: - Erfolg durch Stimme und Rhetorik - Erfolgreiche Selbst- und Mitarbeitermotivation - Tourismusmanagement: Auf der Suche nach neuen Wegen - Team-Führung mit sozialer Kompetenz |